Private Vollkrankenversicherung

Die private Vollkrankenversicherung hat Ihre Daseinsberechtigung. Privat Versicherte sind froh über die bessere medizinische Versorgung, gesetzlich Krankenversicherte schimpfen über die fehlende Gleichberechtigung. Beide Systeme sind grundverschieden, haben Vor- und Nachteile. Ich präsentiere Ihnen ganz neutral die Fakten. Die Entscheidung treffen Sie. Ob eine private Vollkrankenversicherung für Sie in Frage kommt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Einerseits ist der Berufsstatus entscheidend, andererseits das Einkommen. Auch muss man wissen, wie man sich als Privatpatient beim Arzt verhalten sollte. Vielleicht sind Sie ja auch schon privat versichert und unzufrieden mit Ihrem Anbieter. Ob ein Wechsel zu einer anderen Gesellschaft oder in einen anderen Tarif Sinn macht, kann ich Ihnen bei einem persönlichen Gespräch verraten. Vereinbaren Sie einfach einen Beratungstermin und nutzen mein Fachwissen für Ihre Entscheidungsfindung.

Selbstständige/r

Selbstständige sind grundsätzlich von der Versicherungspflicht befreit, das heißt sie dürfen entscheiden, ob sie gesetzlich oder privat krankenversichert sein möchten. In der gesetzlichen Krankenversicherung zahlen Selbstständige zwischen 14,9 und 16,1 % Beitrag zuzüglich sozialer Pflegeversicherung. Dadurch kann bereits bei mäßigem Einkommen ein verhältnismäßig hoher Beitrag entstehen. Jedoch sollten Selbstständige auch die Fakten der privaten Krankenversicherung kennen und wissen, was das für die Zukunft, vor allem für die Rentenzeit, heißt. Ich zeige Ihnen die Unterschiede auf und berate neutral, damit sie das nötige Wissen erlangen, um selbst eine fundierte Entscheidung zu treffen.

Angestellte/r

Ab einem bestimmten Einkommen sind Angestellte von der Versicherungspflicht befreit und können, wenn sie es denn möchten, in die private Krankenversicherung wechseln. Der Arbeitgeber zahlt trotzdem weiterhin 50% des Krankenversicherungsbeitrages. Dadurch ergeben sich interessante Möglichkeiten für die Versicherten, vor allem was die Leistungen angeht. Gern erläutere ich Ihnen in einem persönlichen Gespräch, was es mit diesen Möglichkeiten auf sich hat und was es langfristig für sie hieße, weiterhin in der gesetzlichen Krankenversicherung zu bleiben oder eben in der privaten - auch in Anbetracht Ihrer zukünftigen Rentensituation.

Beamte/r

Als Beamte/r dürfen Sie selbst entscheiden, ob Sie in der gesetzlichen Krankenversicherung bleiben oder in die private wechseln möchten. Sie haben Anspruch auf Beihilfe. Diese zahlt je nach Lebenssituation zwischen 50 und 70% der medizinischen Kosten. Die anderen 30-50% können Sie nur mit einer privaten Krankenversicherung schließen. In der gesetzlichen Krankenversicherung geht das nicht. Da zahlen Sie 100% des Krankenversicherungsbeitrages selbst. Es gibt daher keinen logischen Grund als Beamter in der gesetzlichen Krankenversicherung zu bleiben. Selbst mit gesundheitlichen Problemen besteht die Möglichkeit in die private zu kommen. Ich zeige Ihnen in einem persönlichen Beratungsgespräch auf, wie sie sich optimal als Beamter versichern.

Vergleich GKV & PKV

In der GKV herrscht das Solidarprinzip. Das bedeutet, alle Versicherten haben die gleichen Leistungsansprüche und zahlen, abhängig von ihrem Einkommen, einen prozentualen Krankenversicherungsbeitrag. Das heißt, die Gutverdiener stützen die Geringverdiener. Der Leistungskatalog der verschiedenen gesetzlichen Krankenkassen ist bis auf wenige Zusatzleistungen identisch. Die Kinder der Versicherten können in die kostenfreie Familienversicherung, genau wie geringfügig verdienende Ehepartner.

In der PKV herrscht das Äquivalenzprinzip. Das bedeutet, jeder Versicherte kann sich, abhängig von der Beitragshöhe, die sich aus Eintrittsalter, gesundheitlichem Zustand und gewünschtem Leistungsumfang zusammensetzt, seinen Tarif selbst aussuchen. Die Leistungen sind dabei in den individuellen Versicherungsbedingungen verankert und unterscheiden sich von Gesellschaft zu Gesellschaft. Sind beide Elternteile in der privaten Krankenversicherung, müssen sich die Kinder auch gegen Beitrag in der privaten versichern.

Es gibt noch genügend Unterschiede und auch Konstellationen wann die Kinder sich wo versichern müssen. Gern zeige ich Ihnen bei einem Beratungsgespräch, wie umfangreich beide Welten sind und was es später heißt gesetzlich oder privat versicherter Rentner zu sein.